aktualisiert am     20. August 2011

Die Keimzelle der Schützengesellschaft Wolfsburg lag in Heßlingen. In dem kleinen Flecken - in unmittelbarer Nähe des Schlosses Wolfsburg - wurde 1905 die Schützengesellschaft Heßlingen gegründet. Heute zeugen noch einige Bauten mitten im Herzen von Wolfsburg von vergangenen Zeiten.

Seit der Grundsteinlegung für das Volkswagenwerk 1938 ruhte der Schießbetrieb in Heßlingen. 1950 gründeten 20 Mitglieder die neue Schützengesellschaft Wolfsburg e.V. Die folgenden Jahre waren dem Aufbau gewidmet, zum einen für die Schützen und zum anderen für einen Spielmanns-, einen Fanfaren- und einen Hörnerzug. 1951 fand das 1. Wolfsburger Schützenfest statt. Die Schützen hatten noch keine Uniform, aber einen grünen Hut und ein Blumengebinde am Gehstock.

Der Schießsport und die Brauchtumspflege waren in der Satzung verankert. Und das nahmen die Mitglieder auch ernst. Im Schießen stellten sich die ersten Erfolge ein: Zum Beispiel die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft 1962 und 1963.

1961 wurde der Schießstand am Eichelkamp eingeweiht, mit 16 Luftgewehr- beziehungsweise Luftpistolenständen und 10 Kleinkaliberständen für 50 Meter und 100 Meter. 1977 wurde die Schießanlage um einen Kleinkaliberpistolenstand erweitert.

1980 wurde das Schützenhaus mit einem Festsaal und vier Kegelbahnen erweitert. Im gleichen Jahr fand der Deutsche Schützentag in Wolfsburg statt.

Mittlerweile wurde das Schützenfest der Wolfsburger Schützen zum größten Volksfest zwischen Harz und Heide.

2001 wurde die Kleinkaliberanlage auf einen elektronischen Schießbetrieb umgerüstet. Seilzuganlagen und Schießscheiben sind damit überflüssig. Damit gehört die Schießanlage zu den modernsten Anlagen in ganz Niedersachsen.

Im Jahr 2005 wird die Schützengesellschaft Wolfsburg ihr einhundertjähriges Bestehen mit einem großen Jubiläum gebührend feiern.