aktualisiert am     20. August 2011

Pistolenwettbewerbe für Damen

Sportpistole

Der Wettbewerb besteht aus 60 Wettkampfschüssen, die in zwei Halbprogrammen von je 30 Schuss zu bestreiten sind. Ein Halbprogramm gliedert sich in sechs 5-Schuss-Serien, wobei jeweils 5 Schuss in maximal 6 Minuten abgegeben werden. Die zweite Wettkampfhälfte (Duell) besteht eben-falls aus sechs 5-Schuss-Serien, die drehbare Scheiben absolviert werden. Die Scheiben sind für die Schützin je-weils nur 3 Sekunden sichtbar. Vor beiden Halbprogrammen wird eine 5-Schuss-Probeserie abgegeben. Geschossen wird mit Selbstladepistolen oder Revolvern vom Kaliber 5,6 mm (.22 Lr). Das Abzugsgewicht beträgt mindestens 1000 p (p = Krafteinheit Pond). Die Scheibe ist 25 Meter von der Schützin entfernt.

 

Luftpistole

In einer Gesamtschießzeit von 75 Minuten werden 40 Wett-kampfschüsse abgegeben. Die Anzahl der Probeschüsse vor dem ersten Wertungsschuss ist unbegrenzt. Die Ent-fernung der Schützin zur Scheibe beträgt 10 Meter. Als Waffe wird eine Luftdruck-, Pressluft- oder CO2-Pistole mit dem Kaliber 4,5 mm (.177) verwendet. Das Abzugsgewicht darf 500 p (p = Krafteinheit Pond) nicht unterschreiten

Gewehrwettbewerbe für Damen

 

Kleinkaliber (KK)-Sportgewehr

In den Anschlagsarten liegend, kniend und stehend werden jeweils 20 Wettkampfschüsse abgegeben. Vor jeder Stellung kann die Schützin unbegrenzt Probeschüsse abge-ben. Die Gesamtschießzeit, einschließlich Probeschüsse, beträgt 150 Minuten. Wie in allen Kleinkaliberdisziplinen ist die Scheibe 50 Meter entfernt. Geschossen wird mit einem Einzellader mit dem Kaliber 5,6 mm (.22 Lr). Das Waffen-gewicht darf 6,5 kg nicht überschreiten.

 

Luftgewehr

In einer Gesamtschießzeit von 75 Minuten werden 40 Wer-tungsschüsse im Stehendanschlag geschossen. Die Anzahl der Probeschüsse vor dem ersten Wertungsschuss ist unbegrenzt. Die Entfernung zur Scheibe beträgt 10 Meter. Als Waffe wird ein Luftdruck-, Pressluft- oder CO2-Gewehr mit dem Kaliber 4,5 mm (.177) verwendet. Das maximale Gewicht der Waffe 5,5 kg. Die Abmessungen des Schaftes und Systems unterliegen den Regeln der ISSF.